Home | Verein | D | F

Bieler Philosophietage 2003 — Schlussbericht

philotage_opt03.jpg

Rund 300 Menschen haben die zweiten Bieler Philosophietage besucht, welche unter dem Motto "Was ist schön? Philosophie und Kunst" standen. Ein schöner Erfolg, wie die Veranstalter meinen, der deutlich macht, dass die Bieler Philosophietage einen festen Platz im kulturellen Leben der Schweiz gefunden hat.

Ein eindrückliches Orgelkonzert des Schaffhauser Organisten Peter Leu, sowie Präsentationen aus den Bereichen Film, Theater, Literatur und bildende Kunst unterstützten und bereicherten die philosophische Beschäftigung mit dem Leitthema "Was ist schön?" und hielten die Leute offensichtlich bei Laune. Ausgangspunkt des hervorragend besetzten Abschlusspodiums am Sonntag im Bieler Kunsthaus Centre PasquArt unter der Leitung des Freiburger Philosophen Gianfranco Soldati bildete eine Performance der Grenchener Künstlerin Victorine Müller. "Das Schöne spielt in der Kunst keine Rolle mehr!" kann ebenso als eine Schlussfolgerung der Veranstaltung bezeichnet werden wie die Aussage: "Die Schulung der Wahrnehmung ist die hervorragenste Eigenschaft von Kunst!"

Die Stadtkirche und das Theater in der Bieler Altstadt sowie das Centre PasquArt waren ideale Austragungsorte. Sie stehen auch für die geglückte Zusammenarbeit verschiedener Kulturträger in Biel. Das Anliegen der Veranstalter, Philosophie aus den Hörsälen unter die Menschen zu bringen, wurde durch angeregte, unakademische Diskussionen zwischen Kunstschaffenden und Philosoph/innen aus der Schweiz, Deutschland und Frankreich sowie dem Publikum während mehrerer Cafés philosophiques am Freitag und Samstag erreicht.