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Das denkerische Gesicht der Ökonomie

«Ich kaufe, also bin ich» – das Motto der vierten Bieler Philosophietage wird im Atelier «Das denkerische Gesicht» beim Wort genommen: Wer bin ich, wenn ich kaufe? Wie bin ich vor dem Kauf? Darnach? Was verführt mich zum Kauf? Was ist der schöne Schein unserer (Waren-)Welt? Inwiefern ist der zum Kauf Verführte “selber schuld“? Was bedeutet das angesichts des Ideals einer Erziehung zur Mündigkeit? Ist Verführung eine Frage der Dosis? Wieso hat es die Kritik am hedonistischen Konsum so schwer? Ist sie zu wenig „sexy“?

Käufer, Nicht-Käufer und Verkäufer sind Existenzweisen in einer Welt, die Menschen am Kaufverhalten misst. Wie viele Skrupel da für alle Beteiligten hinderlich oder förderlich sind und was das überhaupt bedeuten kann, soll im Atelier „Das denkerische Gesicht“ (der Ökonomie) Thema werden.

Hugo Bänziger, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, weiss Einiges über Kraft und Grenzen der Marktwirtschaften vieler Länder. Er ist daher ein idealer Gesprächspartner für den Philosophen Gerd Achenbach, der in Bergisch-Gladbach vor Jahrzehnten schon die europäische Bewegung praktizierender Philosophen ausgelöst hat. In der eigenen Praxis begegnet er täglich Menschen, die unter anderem als Konsumenten, Käufer und Verkäufer ihr Leben gestalten.

Das Gespräch leiten die Germanistin, Journalistin und Mutter Samia Guemei und der Philosoph, Pädagoge und adlerianische Berater Markus Waldvogel.