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Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Folgende Persönlichkeiten treten an den vierten Bieler Philosophietagen auf. Die biografischen Notizen sind in der jeweiligen Sprache des Referenten abgefasst:

Achenbach, Aebi, Aeschbacher, Ammann, Arnsperger, Bänziger, Baumann, Baumann-Hölzle, Béguelin, Bourquin, Brandenberg, Burgenmeier, Christen, Daeppen, Donzé, Elèves du Gymnase de Bienne, Guemei, Guillermoz-Waldvogel, Hartmann, Haug, Hiltbrunner, Hinderling, Jungo, Lazen, Lipovetsky, Negt, Perrenoud, Rodewald, Schmid, Schneider, Schwyn, Sermet-Nicolet, Stopczyk, Waldvogel, Weber, Wyrsch.

 

 foto_achenbach.jpg   Gerd Achenbach, Philosoph, Bergisch-Gladbach
Gerd Achenbach, geboren 1947 in Hameln, studierte u.a. Philosophie, Literaturwissenschaft und Pädagogik und promovierte 1981 zum Thema "Selbstverwirklichung oder: Die Lust und die Notwendigkeit" bei Odo Marquard. 1981 gründete er die weltweit erste Philosophische Praxis. Von 1982 bis 2003 war er Vorstandsvorsitzender der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis (IGPP). Seither arbeitet er als Lehrpraktiker und wissenschaftlicher Beirat der IGPP. Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen und Universitäten. Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter: »Das kleine Buch der inneren Ruhe«, Freiburg 2000; »Lebenskönnerschaft«, Freiburg 2001; »Vom Richtigen im Falschen«, Freiburg 2003, »Liebe – Der göttliche Wahn«, Freiburg 2006.
 foto_Aebi.jpg   Doris Aebi, Unternehmerin, Zürich
Doris Aebi studierte bis 1990 an der Universität Zürich Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und Politologie. Nach verschiedenen Lehr- und Forschungsaufträgen an den Universitäten Zürich und Bern promovierte Doris Aebi 1994 mit einer Dissertation zum Thema «Weiterbildung zwischen Markt und Staat». Nach dem Doktorat wechselte Dr. Doris Aebi in den Finanzdienstleistungssektor, wo sie während fünf Jahren in verschiedenen Funktionen tätig war (UBS, Credit Suisse). Doris Aebi trat anschliessend als Direktorin und Beraterin in eine global tätige Executive Search Firma in Zürich ein und leitete während vier Jahren Mandate für Managementpositionen in verschiedenen Branchen. Im Jahre 2005 gründete sie zusammen mit René Kuehni die Executive Search-Boutique «aebi+kuehni ag ─ tailor-made solutions in recruiting». Diese Firma ist auf die internationale Direktsuche von Führungs- und Fachkräften im Management sowie von Verwaltungsräten spezialisiert. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit ist sie aktive Mitwirkende in verschiedenen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Vereinigungen und Vizepräsidentin des Verwaltungsrates des Migros-Genossenschafts-Bundes.
 Foto_Aeschbacher.jpg   Ursi Anna Aeschbacher, Kulturschaffende, Biel
Ursi Anna Aeschbacher, geboren in Biel in der Schweiz, hat 30 Jahre lang in Deutschland gelebt (Berlin, Lüchow-Dannenberg, Emmendingen und Freiburg im Breisgau). 2002 ist sie zurück nach Biel gekommen. Sie arbeitet als Grafikerin, Autorin, Übersetzerin und Lektorin, war vor ihrer Selbstständigkeit und nach ihren Ausbildungen in Biel und Berlin im Öko-Institut in Freiburg tätig, hat mehrere Jahre bei Radio Dreyeckland als Redakteurin und Ausbilderin gearbeitet, war im Vorstand des Vereins freier Radios in Deutschland, hat viele Hörspiele geschrieben und Hörbücher gemacht. Ursi Anna Aeschbacher ist Mutter eines Sohnes (Florian Kollert) und mittlerweile auch Verlegerin und Gründerin des Bieler verlags die brotsuppe.
 Foto_Hans_J_Ammann.jpg   Hans J. Ammann, ehem. Theaterdirektor, Biel
1942 ist Hans J. Ammann in Solothurn geboren. Nach der Handelsmatur studierte er Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Basel. 1969 bis 1971 arbeitete er als Regieassistent an den Basler Theatern, unter anderem bei Hans Bauers Inszenierung von «Warten auf Godot», 1971/1972 als dramaturgischer Mitarbeiter, dann bis 1976 als Dramaturg unter Werner Düggelin und Hans Hollmann. Während dieser Zeit gründete Hans J. Ammann die Theatergenossenschaft für Kinder mit, die 1974 mit der Spilkischte in Basel das erste professionelle Theater für Kinder ins Leben rief (Vorstadt-Theater Basel). 1976 bis 1980 war er Chefdramaturg an den Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau, 1980 bis 1988 Intendant des Stadttheaters Konstanz, dem er unter seiner Leitung neue Impulse gab. Neue Spielstätten wurden dem Theater erschlossen (Werkstatt Inselgasse) und die Tradition des Sommertheaters in Meersburg begründet. 1988 bis 1990 war er Mitglied des Leitungsteams der Schaubühne Berlin und 1990/1991 des Direktoriums der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, 1991 bis 1993 Dramaturg am Schauspiel Bonn. 1993 bis 2002 arbeitete Hans J. Ammann als Intendant der Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau. 2002/2003 übernahm er die Leitung des Theaters Biel Solothurn, die er 2007 abgab.
 Foto_Arnsperger.jpg   Christian Arnsperger, philosophe, Bruxelles
Christian Arnsperger (1965*) est docteur en sciences économiques en 1995, agrégé de l’enseignement supérieur en 2006, maître de recherches au Fonds National belge de la Recherche Scientifique (FRS-FNRS) et professeur à l’Université catholique de Louvain, rattaché à la Chaire Hoover d’éthique économique et sociale. Il enseigne l’éthique et l’épistémologie de l’économie, ainsi que la sociologie économique et l’analyse critique du capitalisme. Ses recherches sont portant sur le lien entre science économique et critique sociale (dans des contextes de complexité sociale), les soubassements « existentiels » de la logique capitaliste/consumériste, et les liens entre l’approche « intégrale » de K. Wilber et la science économique actuelle.
 foto_baenziger.jpg   Hugo Bänziger, Ökonom Deutsche Bank, Frankfurt a.M.

Hugo Bänziger promovierte in Wirtschaftsgeschichte an der Universität Bern in der Schweiz. Nach seinem Studium begann er 1983 seine Laufbahn bei der Eidgenössischen Bankenkommission, der Schweizer Bankenaufsicht. Von 1985 bis 1996 war Hugo Bänziger bei der Credit Suisse Group  beschäftigt. Danach wechselte er zur Deutschen Bank. Im Jahr 2000 wurde Bänziger zum Chief Credit Officer bestimmt; ab 2004 verantwortete er darüber hinaus das Management der operationellen Risiken. Im Mai 2006 wurde er als Chief Risk Officer in den Vorstand der Deutsche Bank AG berufen. Zu seinem Verantwortungsbereich zählen das Management von Kreditrisiko, Marktrisiko, Operationelles Risiko als auch die Bereiche Corporate Security & Business Continuity und Treasury. Seit Mai 2007 ist er zudem verantwortlich für die Bereiche Recht und Compliance.


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  Dorothée Baumann, photographe, Bienne
Dorothée Baumann est assistante photo en Communication Visuelle à l'Haut Ecole d’Art et Design, Genève. Education: Ecole Supérieure des Beaux-Arts (ESBA), 2006, Genève; «Formation Supérieure» Ecole de Photographie, 2004, Vevey; GAF «Gruppe Autodidaktischer Fotografen», 2002, Biel/Bienne; Cours préparatoire, Schule für Gestaltung, 2002, Biel/Bienne; Sawi, études de communication,1996, Biel/Bienne.

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  Ruth Baumann-Hölzle, Ethikerin, Zürich
Dr. Ruth Baumann-Hölzle (1957*) ist Mitbegründerin und Leiterin des Interdisziplinären Instituts für Ethik im Gesundheitswesen, Dialog Ethik, in Zürich. Studium der Theologie in Zürich und Genf; von 1984-1986 Auslandaufenthalt in den USA mit einem Forschungsstipendium an der Harvard Divinty School in Cambridge, MA und am Hastings Institute in New York, NY. Autorin zahlreicher Publikationen. Seit 1998 Mitglied der kantonalen Ethikkommission Zürich und seit 2001 Mitglied der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin. Sie war und ist an interdisziplinären Nationalfond-Forschungsprojekten im Bereich Medizin, Pflege und Ethik beteiligt. Schwerpunkt ihrer Arbeit heute: interdisziplinäre ethische Entscheidungsfindung in der angewandten klinischen Ethik und hierbei speziell die Entwicklung von ethischen Entscheidungsfindungsverfahren.
    Jean-Pierre Béguelin, économiste Banque Pictet, Genève
Jean-Pierre Béguelin, après avoir été responsable de la Direction des études économiques à la Banque nationale suis, est depuis 1993 chef-économiste chez Pictet.
 foto_bourquin2.jpg   Daniel Bourquin, philosophe, Bienne
Ne en 1965 à Bienne, bachelier ès Sciences en 1984, licencié ès Lettres de l'Université de Neuchâtel (1992), il est assistant de logique au Séminaire de Logique de cette université de 1993 ä 1997, puis boursier fonds national à l'Université de Rennes (France) de 1997 à 1998. Après une formation pédagogique, il enseigne la philosophie et l'histoire au Gymnase de la rue des Alpes et au gymnase français de Bienne. Il participe à la pratique des cours interdisciplinaires dans ces établissements. Il poursuit la rédaction d'une thèse de doctorat en Logique. Il s'intéresse particulierement à la logique intuitionniste (P.Martin-Löf, J. Koslow), et à la philosophie de la logique de manière générale.

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  Herbert Brandenberg, Gals
Herbert Brandenberg ist 1947 geboren und in Zug aufgewachsen lebt heute in Gals (BE), Atelier in Bern. Er absolvierte nach der Kunstgewerbeschule in Luzern die Lehre als Goldschmied. Nach der Ausbildung zum Sozialpädagogen auf antroposophischer Basis und Erwerb des Maltherapeutendiploms arbeitet er in Kliniken und Heimen als Sozialpädagoge. Teilnahme an verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen von Malerei und Objekten im In- und Ausland. Auch künstlerische Arbeiten mit Behinderten und Suchtkranken führt und führte Herbert Brandenberg in den letzten Jahren durch. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern und Grossvater von vier Grosskindern. Aktuelle Ausstellung in der Alten Krone vom 27.10. – 12.11.2007 in Biel.

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  Jonas Brandenberg, Steffisburg
Jonas Brandenberg ist 1973 geboren und in Ins und Gals aufgewachsen. Nach der Lehre zum Steinbildhauer verbrachte er mehrere Wanderjahre in verschiedenen Bildhaueratelies in der ganzen Schweiz, um sein Handwerk zu verfeinern. Besuch der Meisterschule in St. Gallen und laufende Weiterbildungen an den Fachschulen für Gestalltung Bern und Luzern. Seit 2005 ist er teilzeit in Ins und seit 2007 vollzeit in Steffisburg selbständig tätig. Eigene Werkstatt seit 2005 in Ins und seit 2007 zusätzlich in Steffisburg (Hauptgeschäft). Verschiedene Gruppenausstellungen im Inland. Jonas Brandenberg ist verheiratet und Vater einer Tochter. Jonas Brandenberg schätzt sich glücklich, seine Leidenschaft zum Beruf machen zu können. Aktuelle Ausstellung in der Alten Krone vom 27.10 – 12.11.2007 in Biel.
 foto_burgenmeier2.jpg   Beat Burgenmeier, économiste, Genève
Beat Burgenmeier est professeur ordinaire à l'Université de Genève depuis 1982. Il occupe actuellement le poste de directeur du Centre d'Ecologie Humaine et des Sciences de l'Environnement. Il a été doyen de la faculté des Sciences Economiques et Sociales de 1995 à 2001. Ses recherches portent sur la socio-économie, notamment dans le domaine de la protection de l’environnement. Il est actuellement président du comité scientifique de Fondaterra, fondation européenne pour des territoires durables, président du Conseil de l'Association allemande des professionnels de l'environnement, membre du comité scientifique du programme "Gestion et Impacts du changement climatique" (GICC-2) du Ministère français de l'Ecologie et du Dévelopement Durable, et membre de la commission de recherche de l'Office fédéral de l’environnement. Il est membre du comité de rédaction de plusieurs journaux scientifiques. Expert auprès de plusieurs organismes de recherche comme European Science Foundation, il travaille actuellement sur un projet de recherche intituled L’économie aiux frontières de la nature.
 Foto_christen.jpg   Markus Christen, Wissenschaftler und Journalist, Biel
Markus Christen (1969*) studierte Philosophie, Physik, Mathematik und Biologie an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern (1989-1996) und promovierte in Neuroinformatik an der ETH Zürich (2001-2006). Er arbeitet seit 2007 am Graduiertenprogramm des Universitären Forschungsschwerpunkts Ethik der Universität Zürich über die neurobiologische Erforschung von moral agency. Markus Christen war zudem als Journalist und Projektmanager im Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig. Jetzt arbeitet er nebst seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als freiberuflicher Wissenschaftsjournalist, Publizist und Lektor, sowie als wissenschaftlicher Berater. Initiator der Bieler Philosophietage und Kassier des Vereins Bieler Philosophietage.
 foto_daeppen.jpg   Susanne Daeppen, Tänzerin, Biel
Susanne Daeppen Ist Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin (SBTG). Als freischaffende Tänzerin arbeitet sie mit eigenen Produktionen unter dem  Namen Dakini Dance Projects. Mit der Zeitlupenperformance «Hyperballad ... a journey into the body» ist sie zur Zeit auf Tournee, in der Schweiz,  Deutschland, Österreich und Italien. Ausgebildet wurde Susanne Daeppen in der Schweiz, in New York und in Japan. Sie arbeitet mit forschenden Musikern zusammen, unter anderem mit Philipp Läng und Don Pfäffli. Ihre eigene Forschung in Stimm- und Atemarbeit für die Performanceprojekte führte sie zum «inner body». Regelmässig unterrichtet sie Kinder und Erwachsene, Laien und Profis in Basel, Zürich und Bern. Im In- und Ausland gibt sie Workshops für Dancing Yoga und Butoh-Tanz.
 foto_donz_.jpg   Tristan Donzé, philosophe, Bienne
Naissance à Tavannes, le 30 août 1976. Domicilié à La Chaux-de-Fonds. Vis maritalement depuis 10 ans, père de Louise, 15 mois. Licence ès Lettres en philosophie et littérature française, option secondaire en sociologie, vif intérêt pour les sciences sociales. Mémoire de licence sur les paradoxes au XVIe siècle (Ironies et paradoxes, faux-monnayeurs et moralistes : étude des Paradoxes (1553) de Charles Estienne). HEP diplôme d’enseignement au secondaire II, mémoire sur l’enseignement de la philosophie en interdisciplinarité (L’enseignement en interdisciplinarité : philosophie et espagnol. Un voyage vers l’autre, à la rencontre de soi). Enseignant en philosophie au Gymnase de la rue des Alpes et à l’école du secteur tertiaire de La Chaux-de-Fonds. 1er dan et entraîneur d’aïkido, amateur aussi de guitare, de marche, de nature et de jazz.
 foto_klasse.jpg   Elèves du Gymnase de Bienne, cours éthique et économie
 Foto_Guemei.JPG   Samia Guemei, Journalistin, Baden

Samia Guemei, geboren 1963 in Alexandria, Ägypten, seit 1967 in der Schweiz wohnhaft, Studium der Germanistik, der Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Philosophie, zwei Kinder. Langjährige Redaktorin des Bieler Tagblatts in Biel, seit einem Jahr schriftstellerisch tätig.


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  Annie-Claude Guillermoz-Waldvogel
Titulaire d’un master en littérature française, spécialiste de Roger Nimier, elle a enseigné pendant 20 ans en France et dans les lycées français de l’étranger (Amérique du Sud, Moyen-Orient). Elle est actuellement professeur à Berne et à Neuchâtel. Elle assure le secrétariat francophone des Journées philosophiques
 foto_hartmann.jpg   Dominique Hartmann, journaliste, Genève
Après une licence en littérature française et en philosophie, un peu d’enseignement et beaucoup de traduction, à Genève, Dominique Hartmann vit à Berne pendant 10 ans. Elle y réapprend l’allemand, se baigne dans l’Aar et découvre la bonhomie. Devenue entre temps journaliste, elle écrit sur l’environnement. En 2007, elle retourne à Genève où elle écrira sur la danse et le théâtre. Intérêts : marcher, courir, construire des ponts entre spécialistes et grand public. Montagne, musique, collages. Elle n’est pas une acheteuse compulsive, mais elle a quand même 21 t-shirts dans son armoire.
 Foto_Haug.jpg   Wolfgang Fritz Haug, Philosoph, Esslingen
Wolfgang Fritz Haug (1936*) lehrte bis 2001 Philosophie an der Freien Universität Berlin. Er ist wissenschaftlicher Leiter des Berliner Instituts für kritische Theorie (InkriT) und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac. Veröffentlichungen u.a.: Kritik der Warenästhetik (1971); -- Vorlesungen zur Einführung ins "Kapital" (1974; 6. Aufl. u. Neufassung 2005) -- Philosophieren mit Brecht und Gramsci, Hamburg 1996, erweiterte Neuauflage 2006; -- High-Tech-Kapitalismus, 2004, 2. Aufl. 2006; -- Dreizehn Versuche marxistisches Denken zu erneuern, gefolgt von Sondierungen zu Marx / Lenin / Luxemburg (2005); -- Einführung in marxistisches Philosophieren (2006); -- Neue Vorlesungen zur Einführung ins "Kapital" (2006); Herausgeber der Zeitschrift Das Argument seit 1959 und des auf 15 Bände angelegten Historisch-kritischen Wörterbuchs des Marxismus (1994ff); Mitherausgeber der kritischen Gesamtausgabe der Gefängnishefte von Antonio Gramsci in 10 Bänden (1991-2002).

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  Roger Hiltbrunner, Historiker, Biel
Roger Hiltbrunner, geboren 1959 in Trubschachen, lic.phil.hist. / Diplom Höheres Lehramt an der Uni Bern , Lehrer für Französisch und Deutsch am Seeland-Gymnasium in Biel.

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  Dora Hinderling, conteuse, Evilard
Dora Hinderling fait partie du groupe de Conteuses joliment nommé « à pas… contés ». Depuis des années, elle nous enchante par sa manière très personnelle d’interpréter des histoires inédites ou inscrites dans la mémoire collective, comme celle du fameux roi Midas, qu’elle reprendra vendredi 9 novembre, à l’ouverture des Journées philosophiques, pour notre plus grand plaisir. On ne peut qu’être sensible à la finesse de cette récitante, pleine d’humanité et de tendresse, qui, à chaque fois, a le don d’éclairer d’un jour nouveau les volutes du conte.
 Foto_Jungo_web.jpg   Béatrice Jungo Bofini, Sekretariat Bieler Philosophietage, Evilard
Béatrice Jungo Bofini (1964) ist Mutter eines bald 3-jährigen Sohnes und arbeitete vor der Familiengründung als Arbeits- und Organisationspsychologin in den Bereichen Personal- und Teamentwicklung. Zurzeit bildet sie sich zur Sportpsychologin in Magglingen weiter und führt das deutschsprachige Sekretariat der Bieler Philosophietage. Aus zeitlichen Gründen kann sie leider ihren Hobbys, „Afrikanischer Tanz“ und „Salsa tanzen“, nicht nach gehen .

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  Lazen
Lazen ist eine junge, vierköpfige Blues-/Rock Band mit folgender Besetzung: Julien (Lead-Sänger und Pianist), Artemi (Gitarrist und Background-Sänger), Lukas (Drummer und Background-Sänger) und Lars (Bassist und Saxophonist). Ihr Programm besteht ausschliesslich aus Eigenkompositionen. Die Lieder variieren von Rock-Balladen bis zu härteren Blues- oder Rock-Stücken. Die Texte sind meist auf französisch oder englisch. Für ihren Auftritt an den Bieler Philosophietagen haben sie eigens einen song komponiert.
 Foto_Lipovetsky.jpg   Gilles Lipovetsky, philosophe, Grenoble
Gilles Lipovetsky est né en 1944 en France. Il est marié, père de deux enfants et il vit à Grenoble. Il est professeur agrégé de philosophie, Docteur Honoris Causa de l'Université de Sherbrooke (Canada) et de la Nouvelle Université Bulgare (Sofia) et Chevalier de la Légion d'Honneur. Il était membre du Conseil national des programmes (Education nationale) jusqu'en 2005, Membre du Conseil d'Analyse de la Société auprès du Premier Ministre de la France et il est expert consultant à l'APM (Association progrès du management). Champ de recherche: les transformations des régulations, des valeurs et des comportements dans les sociétés développées occidentales. Quelques ouvrages publiés : L'Ere du Vide (1983, Gallimard), Le Crépuscule du Devoir (1992, Gallimard), Métamorphoses de la culture libérale (2002m Liber), Le Luxe éternel (2003, Gallimard), Les Temps hypermodernes (2004, Grasset), Le bonheur paradoxal. Essai sur la société d'hyperconsommation (2006, Gallimard), La société de déception (2006, Textuel).
 foto_negt.jpg   Oskar Negt, Philosoph, Hannover
Oskar Negt wurde 1934 im ostpreussischen Dorf Kapkeim geboren. Er studierte Philosophie und Soziologie in Frankfurt a.M. Nach diversen Lehrtätigkeiten in Philosophie wurde er 1970 Professor an der Universität Hannover, wo er bis 2002 lehrte. Seine weitgefächerten Interessen umfassen Philosophie und Soziologie mit besonderer Betonung von Bildungsfragen, der Theorie der Arbeit und die Verbindung Wissenschaft und Literatur. Einige Werke: Geschichte und Eigensinn (1981), Achtundsechzig. Politische Intellektuelle und die Macht (1995), Arbeit und menschliche Würde (2001), Kant und Marx (2003).
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  Philippe Perrenoud, Regierungsrat, Bern

Philippe Perrenoud wurde am 9. März 1955 in Biel geboren. Er studierte Medizin an der Universität Bern und erhielt 1984 das Diplom als Arzt. Darauf folgte die Promotion zum Dr. med. an der Universität Basel und die Weiterbildung zum Spezialarzt FMH in Psychiatrie und Psychotherapie . Von 1995 bis 1999 war Philippe Perrenoud Chefarzt am Psychiatriezentrum Berner Jura und schliesslich bis 2006. Direktor der Psychiatrischen Klinik Bellelay und der psychiatrischen Dienste Berner Jura und Biel-Seeland. Perrenoud ist Mitglied der SP. Bis 1999 war er Mitglied des Grossen Rates des Kantons Bern, musste dieses Amt jedoch mit der Wahl zum Direktor der Psychiatrischen Klinik Bellelay abgeben. Im Jahr 2006 wurde er in die Regierung des Kantons Bern gewählt und amtet seither als Gesundheits- und Fürsorgedirektor des Kantons Bern.

 Foto_Rodewald.jpg   Raimund Rodewald, Stiftung Landschaftsschutz, Biel
Raimund Rodewald, Dr. phil. Biol., (1959) ist seit 1990 zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 1992 als Geschäftsleiter der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL) tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu Thema Landschaft. Rodewald ist zudem in Lehre und Forschung tätig, zuletzt als Forschungsbeauftragter an der Universität Lausanne und seit 2006 als Gastdozent zum Thema „Landschaftsästhetik“ an der Universität Basel.
 Foto_Schmid.jpg   Anne Schmid, Musikerin, Biel

Anne Schmid ist freischaffende Sängerin/Altistin aus Biel mit intensiver Konzerttätigkeit in den Bereichen Kirchenmusik, Oratorium und zeitgenössischer Musik. Aus dem Konzertprogramm 2007: "Acis und Galatea" von G. F. Händel (Inszenierung des Figurenspielers Neville Tranter), "du&ich/ klipp&unklar - tragikomische Liebesfälle mit Briefen und Gesängen" (Eigenkonzeption), "steinreich" - musiktheatrale Performance mit Konzeptstücken, "Il giardino d'orfeo" (Projekt von Bernhard Pfammatter), Weihnachtskonzerte 2007 mit ensemble corund (Leitung Howard Griffiths und Stephen Smith).


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  Urs Peter Schneider, Musiker und Komponist, Biel
Geboren 1939 in Bern. Studium in Bern, Köln und Wien (Klavier bei Walter Lang und Prof. Bruno Seidlhofer, Komposition bei Prof. Sandor Veress und Karlheinz Stockhausen), bis 1966. Internationale Karriere als Pianist, Liedbegleiter, Kammermusiker und Leiter des 1968 gegründeten Ensemble Neue Horizonte Bern. Zahlreiche internationale, nationale und regionale Preise, unter anderem 2006 Kulturpreis der Stadt Biel. Als Komponist von weit über 100 Werken aller Gattungen über 2000 Aufführungen weltweit. Bis 2002 als Professor für theoretische und fächerübergreifende Disziplinen an der Berner Musikhochschule tätig. Verheiratet mit der Performerin Marion Leyh.
 Foto_Ruedy_Schwyn.jpg   Ruedy Schwyn, Künstler, Nidau

Ruedy Schwyn, 1950 geboren, Lehrerseminar, Sonderpädagogik-Diplom, Schule für Gestaltung Bern, Kantonale Projektgruppe für Zeichenunterricht, Entwicklungsarbeit in Peru, ist seit 1989 freischaffender Künstler in Nidau. Ruedy Schwyn arbeitet auch als Dozent am Vorkurs der Schule für Gestaltung Biel-Bern und als Lehrer für Gestaltung am BVS, Biel. Er ist Mitglied der Stadtbildkommission Nidau, hat diverse Farbberatungen und -konzepte gemacht und an über 100 Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland teilgenommen. Wichtigste Publikationen: Neben diversen Katalogen (CH-Kunst in Novosibirsk, Seeland – Sehland, Berner Biennale, Der andere Ort, artplace) auch einige Bücher (Einlagerungen/Incrustations, Softfactors, Jahreskarten).


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  Béatrice Sermet-Nicolet, professeur de gymnase, Bienne
Béatrice Sermet-Nicolet, licenciée ès lettres et professeur de gymnase, directrice du Gymnase de la rue des Alpes de 1999 à 2007 et, depuis 2006, présidente du Conseil des affaires francophones du district bilingue de Bienne – un organe original en Suisse par sa forme et sa fonction. Opposer à l’a priori, au slogan et à toute forme de séduction réductrice ou manipulatrice une saine réflexion, tel est son souci.
 Foto_stopczyk.jpg   Annegret Stopczyk, Philosophin, Stuttgart

Annegret Stopczyk-Pfundstein, Dr. phil., geb.1951, nach Schneiderlehre und Berufstätigkeit Studium als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes in den Fächern Philosophie, Physik, Germanistik, Erziehungswissenschaft und freie Malerei in Hannover und Berlin. Autorin zahlreicher Aufsätze und Rundfunksendungen; Lehrbeauftragte in Berlin, Potsdam, Halle und Hamburg; Wanderausstellung seit 2000 unterwegs: Philosophinnen - Liebhaberinnen der Weisheit - Von der Antike bis heute. Sie hat eine Philosophische Praxis in Stuttgart und bildet ab 2008 zur Philosophischen Praktikerin aus. In Griechenland bei Delphi bietet sie Urlaubsseminare an. Wichtige Publikationen: „Nein danke ich denke selber – Philosophieren aus weiblicher Sicht“, Sophias Leib. Der Körper als Quelle der Weisheit. Stuttgart. 2.Auflage 2003, Philosophin der Liebe. Helene Stöcker. Die "Neue Ethik" um 1900 in Deutschland und ihr philosophisches Umfeld bis heute. Stuttgart 2003. Was Philosophinnen über die Göttin denken. Mit Heide Göttner Abendroth und Marit Rullmann. Rüsselsheim 2007

 foto_waldvogel.jpg   Markus Waldvogel, Philosoph, Biel
Markus Waldvogel, 1952 geboren, aus Schaffhausen. Zweiter Sohn. Der Vater war Industrie-Fotograph, die Mutter Verkäuferin. Studium der Germanistik, pädagogischen Psychologie und Philosophie in Zürich. Doktorat über Mörike und Adorno bei Peter von Matt. Therapeutische Ausbildung am Alfred-Adler-Institut in Zürich. Arbeit in der Erwachsenenbildung beim WWF-Schweiz. SP-Grossrat in SH. Arbeitet seit 1982 als Lehrer am Deutschen Gymnasium Biel. Gründung der Beratungsfirma Pantaris. Lehrauftrag (Philosophie) an der PH Bern. Journalistische Arbeit bei diversen Tageszeitungen. Einige Publikationen: Die Schneefallgrenze sinkt; Mit Sicherheit (Lyrik); Das Einzigartige und die Sprache; Philosophie der Provinz, Bilder der Bildung (Essays). Initiator der Bieler Philosophietage und Präsident des Vereins Bieler Philosophietage.
 Photo_weber.jpg   Anne Weber, écrivaine, Milan

1964 in Offenbach geboren. 1983 Umzug nach Paris, Studium der französischen Sprache und Literatur an der Sorbonne. Von 1989 bis 1996 Tätigkeit im Lektorat verschiedener französischer Verlage. Übersetzungen deutscher Texte ins Französische. 2004: erste Übersetzung ins Deutsche. Erste eigene Publikationen ab 1998 zunächst in französischer Sprache (Éditions du Seuil), dann im deutschen Original bei Suhrkamp. Seither entstehen immer zwei « Originale » (d.h. eine deutsche und eine französische Fassung).

 foto_wyrsch.jpg   Beat Wyrsch, Theaterdirektor, Biel
Der gebürtige Nidwaldner Beat Wyrsch (1946*) hat in Basel und Erlangen Musikwissenschaft studiert. Seit Sommer 2007 ist er Direktor des Theaters Biel Solothurn. Von 1996 bis 2007 hat er als Oberspielleiter am Städtischen Theater Münster das Werk Richard Wagners u.a. mit dem Ring des Nibelungen, Parsifal, Tannhäuser ins Zentrum seiner Regiearbeit gerückt. Daneben pflegte er das zeitgenössische Musiktheater und regte sehr viele Kompositionsaufträge an. Zeitthemen mit gesellschaftspolitischem Focus hat er vor allem mit der von ihm gegründeten Pocket Opera Company in den Mittelpunkt von neuem Musiktheater gesetzt. Ungewöhnliche Zusammenarbeiten u.a. mit dem Benetton Werbemann Oliviero Toscani oder mit dem Komponisten Heiner Goebbels (Surrogate Cities in Nürnberg) haben Architektur und moderne Musik in starke Konfrontationen geführt und das Publikum angeregt, intellektuellen Diskurs und emotionale Nähe in ungewöhnlichen Inszenierungen zu erleben. 2006 erhielt Beat Wyrsch für seine Verdienste den Kulturpreis der Stadt Nürnberg.