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Kaufrausch-Atelier

Die Teilnehmenden werden von einem Lotsen vor der Jura-Garage empfangen, der sie zweisprachig und ähnlich wie ein Zirkusdirektor durch das Atelier führt.

Zuerst geht es zu einem kurzen Zeichentrickfilm. Er zeigt während weniger Minuten unterschiedliche Menschen beim Einkaufen.

In der großen Garage sind auf Podesten neun Stationen angeordnet. Neun junge Verkäuferinnen und Verkäufer aus Bieler Geschäften (bisher Migros, coop, Bureaurama, Buchhaus Lüthy + Stocker) spielen Figuren und lesen Texte. Sie handeln von ganz unterschiedlichen Aspekten des Einkaufens, vom Sichgehenlassen, vom Auswählen, Abwägen und Rechnen, vom Sichverführenlassen, vom Straucheln und Untergehen, vom Kritischsein, vom sich etwas Gutes Tun, von Erwartungen und Hoffnungen, von Preisen und Werten, vom sich Erholen, vom Glück und Weiterkommen, vom sich etwas Vormachen und vielem mehr. Es kommen ein Kaufrauschtherapeut, eine Glücksucherin, ein Blumenkohl, eine Werberin, ein Schuldenberater, eine kritische Konsumentin und viele andere vor.

Die Darstellenden sind in ihren Rollen entsprechende stark übertriebene Gewänder gekleidet. Zwischen den Stationen finden sich unterschiedlichste „Wegweiser“ mit Sätzen ausgewählter Philosophen zur Ökonomie, die das Ganze labyrinthähnlich zusammenhalten.

Geräusche und Musik begleiten den Rundgang.

Für die französischen Teilnehmer sollte eine CD vorhanden sein mit 9 Tracks, auf denen die Texte der in Französisch zu hören sind.


Darstellerinnen und Darsteller: junge Verkäuferinnen und Verkäufer aus Bieler Geschäften

Lotse: Philipp Boe, Künstler

Texte: Ursi Anna Aeschbacher, Autorin, Grafikerin, Verlegerin

Gestaltung des Raums: Ruedy Schwyn, Dozent und Künstler, und Ursi Anna Aeschbacher

Regie: Ursi Anna Aeschbacher und Ruedy Schwyn

Trickfilm: Didier Meyer, Maler und Trickfilmkünstler

Musik: mischa d., Musiker