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Ateliers - Samstag 16. November, Vormittag 11:45 - 13:00

Ort: Eidg. Hochschule für Sport, Magglingen

Atelier 1     Atelier 2     Atelier 3     Atelier 4     Atelier 5

 

Atelier 1 (d): Der Sport – Arena der Süchtigen oder Tüchtigen?

Claudia Pawlenka & Michael Soyka im Gespräch. Moderation: Angelica Baum & Caroline Gürlet​

Führt der Sport zu Abhängigkeit und Sucht, oder ist er ein Allheilmittel und mehr noch Hort zur Körperertüchtigung und Erlangung von Selbstmächtigkeit? Michael Soyka stellt in diesem Atelier neue Erkenntnisse der Suchterkrankung in Verbindung mit Sport, Spiel und Spannung vor und diskutiert mit Claudia Pawlenka über den Sport zwischen den Polen von Kontrollverlust und Suchtverhalten einerseits, und tugendethischer Optimierung des Leibes und selbsterbrachter Leistung andererseits. Ermöglicht der Sport als Gegenbild einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen, und kann er als "Resublimierung eines (...) Eigenwerts leiblichen Daseins" (Scheler) ein Korrektiv bilden gegenüber einem technizistischen Menschenbild und der Vision einer Enhancement-Society mit Tendenz zur laufenden physischen und psychischen Optimierung? Oder wird der menschliche Körper im Sport mit seinem Steigerungsimperativ des Schneller-Höher-Weiter per se, d.h. noch vor dem Einsatz leistungssteigender Medikamente verzweckt und zur krankmachenden Maschine? Schliesslich gibt es auch psychische Krankheitsbilder, die mit starkem Sport- und Bewegungsbedürfnis einhergehen, z.B. Essstörungen oder ADHS.

 

 

Atelier 2 (f): TITEL FOLGT

Bernard Andrieu en discussion avec Tristan Donzé [TBC]. Modération: Gauthier de Salis​

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Atelier 3 (d): Leistungssport treiben heisst sterben lernen - Vom Leben an der Spitze und danach

Wolfram Eilenberger im Gespräch mit Dominique Gisin. Moderation: Markus Waldvogel

Ist nach der sportlichen Karriere vor der Lebenskarriere? Oder vor dem Absturz, dem Sich-Verlieren? Gibt es das famose «Loch», in das Spitzensportler nach den Zeiten des Adrenalinkicks fallen? Bereitet eine Spitzensportlaufbahn auf das Leben vor? Vermittelt «Sport» gar Tugenden wie Fairness, Umgang mit Niederlagen oder Empathie in die Gegner/innen? Raubt der harte und entbehrungsreiche Weg zur Spitze vielen Sportler/innen wichtige Elemente der Kindheit, der Jugend und des frühen Erwachsenenalters oder zeigt er auf, was Leben heisst: nämlich sich durchbeissen können und über Ausdauer und klare Ziele verfügen? Muss man sich Sportler/innen als glückliche Menschen vorstellen (Camus)? Führt der sportliche Weg von der Existenz zur Essenz (Sartre)? Ist «Sportlichkeit» eine Tugend, Bestandteil eines ethischen Konzepts? Wie gross ist der Anteil derer, die auf dem Weg zur und während des Seins an der Spitze «Schiffbruch» erleiden? Kann man Spitzensportler/innen mit Gladiatoren vergleichen, die im öffentlichen Raum (gezüchtete?) Bedürfnisse befriedigen?

 

Atelier 4 (d): TITEL FOLGT

Hans-Ulrich Gumbrecht & Rebecca Reinhard. Moderation: Dominique Fankhauser​

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Atelier 5 (f): TITEL FOLGT

Bastien Murith & Marc Ristori, Modérateur: Florence Pillet

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